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Woher kommt eigentlich unser Strom? Ja klar, aus der Steckdose. Aber woher bezieht die Steckdose ihren Strom? In der Regel von einem großen Energieversorger, der mit einem Kraftwerk viele Verbraucher mit Strom versorgt. Man nennt diese klassische Art des Strombezugs „zentrale Energieversorgung“, weil dabei ein Energieproduzent an einem Ort durch ein Wasser-, Wind-, Kohle-, Atom- oder Gaskraftwerk eine Vielzahl an Verbraucher versorgt. Der erzeugte Strom wird dabei oft hunderte von Kilometern vom Erzeuger zum Verbraucher transportiert. Bei dezentraler Energieversorgung ist dies anders!

Klimawandel und Ressourcenknappheit machen dezentrale Energieversorgung nötig

Diese herkömmliche Art der Energieversorgung befindet sich nun allerdings in einer Umbruchsphase. Aufstrebende Länder wie China und Indien benötigen zunehmend mehr Energie. Der weltweite Energiebedarf steigt dadurch stetig.

Klimawandel und Ressourcenverknappung machen deutlich wie wichtig die Abkehr von Kohle- und Atomkraftwerken ist.

Dies führt zu einer schrittweisen Verknappung fossiler Energieträger, wie z.B. Gas, Kohle und Öl. Wenn du dich wunderst, warum deine Stromrechnung wieder höher ausfällt als im Vorjahr, dann liegt das daran, dass die zunehmende Nachfrage zu deutlichen Preissteigerungen führt. Doch nicht nur die Verknappung von Ressourcen macht rasches Handeln nötig, sondern auch die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels. Herkömmliche Arten der Energiegewinnung tragen zur Verschärfung der globalen Erwärmung bei. Für führende Industrienationen wie Deutschland sollte daher eine Energieversorgung nach nachhaltigen, umweltschonenden und preisgünstigen Kriterien oberste Priorität haben. Indem du dich für dezentrale Energieversorgung interessierst, machst du bereits den ersten Schritt zu einer besseren, nachhaltigen Stromversorgung!

Was ist dezentrale Energieversorgung?

Eine dezentrale Energieversorgung ist CO2-neutral und unbedingt nötig um den Klimawandel zu bremsen.

Im Allgemeinen versteht man unter dezentraler Energieversorgung eine lokale, verbrauchsnahe Versorgungsform, die die bestehende zentrale Versorgung ergänzt und ersetzt. Eine dezentrale Energieversorgung hat vier Hauptmerkmale. Erstens sind dezentrale Anlagen eher kleine Produktionsstätten, wie beispielsweise die Photovoltaikanlage auf dem Dach oder das Windrad auf dem Acker. Zweitens kennzeichnen sich dezentrale Versorger durch ihre Nähe zum Verbraucher. In der Regel sind dezentrale Erzeuger hauptsächlich lokal aktiv, und versorgen eine überschaubare Anzahl an Verbraucher im näheren Umfeld. Drittens sind dezentrale Versorger meistens alleinige Eigentümer der Produktionsstätte und nicht Teil eines größeren Energieversorgers. Und viertens handelt es sich bei dezentraler Energieversorgung meistens um CO2 freie Energieproduktion aus erneuerbaren Energien.

Wie könnte eine dezentrale Energieversorgung in Deutschland aussehen?

Die Anlagen dezentraler Stromerzeuger können es in ihrer Größe nicht mit großen Kraftwerken aufnehmen, weshalb sie sich derzeit nicht wirtschaftlich am Stromhandel beteiligen können. Dies liegt jedoch nicht nur an der Größe der Produktionsstätten, sondern auch an den Produktionsschwankungen, die wetterbedingt bei Photovoltaik- oder Windanlagen entstehen. Um wettbewerbsfähig zu werden, ist es nötig, dass verschiedene dezentrale Erzeuger sich zusammenschließen und ein virtuelles Kraftwerk bilden. Für eine flächendeckende Versorgung sollten sich die entstandenen virtuellen Kraftwerke wiederum untereinander vernetzen, um so Engpässe ausgleichen zu können.  Dies wird durch sogenannte Energiemanagementsysteme möglich, die verschiedene Erzeugungssysteme bündeln können. Zusätzliche Bedien- und Beobachtungsfunktionen ermöglichen die Antizipation von Versorgungsengpässen und die Einbindung von möglichen Energiespeichersystemen. Durch zusätzliche Energiespeicher ist es möglich, überschüssige Energie zu speichern und Lastspitzen auszugleichen.

Mit gridX wird die dezentrale Energieversorgung durch eine Energie-community ermöglicht.

 

Bin ich mit einer dezentralen Energieversorgung autark?

Autarkie ist nicht gleich dezentrale Energieversorgung. Eine vollkommene Unabhängigkeit vom zentralen Stromnetz ist derzeit nur mit einer Insellösung möglich. Die ist in Deutschland aber wenig praktikabel und auch technisch schwer umzusetzen. Eine gute Alternative ist die intelligente Nutzung des öffentlichen Stromnetzes durch Energie-Communities. Im Idealfall können Verbraucher sich zum größten Teil dezentral selbst versorgen, beispielsweise mit einer PV-Anlage auf dem Dach und einem Energiespeicher im Keller. Wenn der selbst erzeugte Strom nicht ausreicht, wird der Reststrom aus der Energie-Community bezogen. Dieser Strom ist zertifizierter Ökostrom, der aus erneuerbaren Energien nachhaltig und regional hergestellt wurde. So kannst du dich zu 100% unabhängig von konventionellen Kraftwerken (z.B. Kohle-, Atom- oder Gaskraftwerke) mit Strom versorgen!

Welche Vorteile habe ich, wenn ich mich dezentral mit Strom versorge?

Energieversorgung ist ein Thema das jeden betrifft. Jeder Mensch verbraucht täglich Strom und es ist in unserer aller Interesse, die Umwelt dabei möglichst wenig zu belasten. Mit dem Umstieg auf eine dezentrale Energieversorgung trägt man nicht nur einen wesentlichen Teil zur Energiewende bei, sondern schützt auch die Umwelt. Außerdem betreffen Änderungen und Preisschwankungen auf dem Strommarkt dezentrale Verbraucher weit weniger, als solche die vom zentralen Versorger abhängig sind. Durch eine dezentrale Energieversorgung gewinnst du auf diese Weise an Unabhängigkeit von Großkraftwerken und bist weniger von Strompreissteigerungen betroffen! Außerdem lässt sich auf lange Sicht viel Geld durch selbstproduzierten Strom sparen, da die teuren Stromnetze entlastet werden.

Wie hilft mir gridX mich dezentral zu versorgen?

Durch die Vernetzung von ökologischen Kraftwerken, Haushalten und Energiespeichern fördert gridX die dezentrale und lokale Energiewende.

gridX ermöglicht die dezentrale und lokale Energiewende und bietet Ökostrom aus 100% erneuerbaren Energien. gridX revolutioniert die traditionelle Energieversorgung mit einer vollintegrierten und herstellerunabhängigen Lösung, indem es Millionen von kleinen Erzeugern und Verbrauchern auf einer Plattform zusammenbringt – der gridX-Plattform. gridX steht für „grid-exchange“ und heißt übersetzt so viel wie „Strom tauschen“. Mit unserem Produkt, der gridBox, können erstmals Erzeugungsanlagen intelligent gesteuert, alle Energieflüsse im Haushalt dargestellt und bestehende Smart-Home-Lösungen auf einer Plattform integriert werden. Mit gridX wirst du Teil eines dezentralen Energienetzwerkes, das es dir ermöglicht, vollkommen autark von konventionellen Energieversorgern zu werden. Sowohl für Konsumenten, als auch für Prosumenten, haben wir eine smarte Lösung parat, denn wir bei gridX glauben an Strom aus erneuerbaren Energien – dezentral und digital!

Transparent, digital, sauber: gridX ist der innovative Stromversorger, der deine Energieeffizienz erhöht – gut für dich, gut für alle!