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Jeder kennt sie, jeder bekommt sie früher oder später, und bei jedem ist sie gleichermaßen unbeliebt. Die Rede ist von der Stromrechnung! Dabei wäre es gar nicht so schwierig wesentliche Einsparungen beim Strom vorzunehmen. Wir zeigen dir die Stellen im Haushalt an denen die Deutschen am meisten Strom verbrauchen und wie du deine Energieeffizienz steigerst.

TOP 1: TV-, Audio- und Bürogeräte

TV-, Audio- und Bürogeräte machen 25,5 % des Stromverbrauchs deutscher Haushalte aus.

Auf Platz 1 der Top Stromverbraucher verbergen sich nicht etwa Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Spülmaschine oder Waschmaschine, sondern TV-, Audio- und Bürogeräte! 25,5 % des gesamten Stromverbrauchs eines Durchschnittshaushalts fallen in diese Rubrik. Ja ganz genau, die Rede ist vom PC an dem der Sohnemann bis spät in die Nacht Computerspiele spielt und den der Familienvater tagsüber im Homeoffice nutzt. Ebenso gehören zu den Stromverbrauchern im Büro Multifunktionsdrucker, die ständig im Standby auf den nächsten Druckbefehl warten. Vielfach genutzt werden auch TV- und Audiogeräte. Der Stromverbrauch in dieser Rubrik ist seit 1996 um etwa 20 % gestiegen. Statt des kleinen Röhrenfernsehers im Wohnzimmerschrank befindet sich heutzutage ein fünfmal größerer Flatscreen an der Wand, unter dem eine Soundbar für den nötigen Klang sorgt. Zusätzlich steht noch ein TV-Gerät im Kinderzimmer und eines im Schlafzimmer. Während des Fernsehens wird außerdem mit dem Tablet im Internet recherchiert und auf dem Smartphone gehen die neuesten WhatsApp- und Facebooknachrichten ein.

TOP 2: Kühl- und Gefriergeräte

Kühl- und Gefriergeräte stehen beim Stromverbrauch auf Platz 2 und machen 16,7 % des gesamten Stromverbrauchs aus.

Auf Platz 2 der größten Stromverbraucher im Haushalt finden sich die Kühlgeräte. Kühl- sowie Gefrierschrank laufen ohne Unterlass und jedes Mal, wenn sich die Tür öffnet und warme Luft hereinströmt, steigt der verbrauchte Strom um ein Vielfaches. 16,7 % des Verbrauchs des deutschen Durchschnittshaushalts fällt alleine für das Kühlen und Gefrieren von Lebensmitteln an. Allerdings lag der dieser Anteil vor 15 Jahren noch bei 22,6 %. Die Abnahme erklärt sich daraus, dass die neuen Kühlgeräte deutlich sparsamer geworden sind und Energielabel eingeführt wurden.

TOP 3: Warmwasseraufbereitung

15 % des Stromverbrauchs deutscher Haushalte gehen für die Warmwasseraufbereitung drauf.

Auf Platz 3 steht die elektrische Warmwasserbereitung. Bei gut einem Viertel der deutschen Haushalte versorgt eine elektrische Warmwasserbereitung für heißes Wasser. Haushalte mit Warmwasserbereitung benötigen rund 30 Prozent mehr Strom! Mit diesem Hintergrundwissen erscheint minutenlanges, heißes duschen in einem ganz anderen Licht – ganz zu schweigen vom Wasserverbrauch.

TOP 4: Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler

Auf Platz 4 der Stromverbraucher im Haushalt stehen Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler mit 12,5 % am gesamten Stromverbrauch.

Auf Platz 4 sind die Stromverbraucher, die unser alltägliches Leben leichter machen, indem sie für uns Wäsche und Geschirr waschen. Waschmaschinen und Geschirrspüler verbrauchen nicht unwesentlich Strom, sind sie doch oft täglich in Betrieb. Der wohl größte Stromverbrauch in dieser Rubrik geht allerdings an den Trockner. Insgesamt haben die genannten Geräte einen Anteil von 12,5 % am Stromverbrauch des Durchschnittshaushalts.

TOP 5, 6, 7: Sonstige Elektrogeräte, Küchengeräte, Leuchtmittel

Auf den Plätzen 5 bis 7 der Stromverbraucher im Haushalt sind zunächst Sonstige Elektrogeräte mit 12,4%, danach Küchengeräte mit 9,8% und Leuchtmittel mit 8,1% Anteil am gesamten Stromverbrauch.

 

Rund 12,4 % des durchschnittlichen Stromverbrauchs fällt an sonstige Elektrogeräte, wie Gartengeräte, Klimaanlagen und andere Kleingeräte (beispielsweise Haartrockner, Rasierer, Glätteisen, etc.). Auf den unteren Plätzen befinden sich Koch und Küchengeräte (beispielsweise Herdplatten, Backöfen und Mikrowellen) die mit 9,8 % zu Buche schlagen. Auch die Beleuchtung hat einen nicht unwesentlichen Anteil von 8,1 %. Durch neue Leuchtmittel wie LED und aufgrund des Verbots für Glüh- und Halogenlampen hat sich der Stromverbrauch hier jedoch leicht vermindert. Das geht einher mit dem Gesamtstromverbrauch, der seit 2006 ebenfalls stetig abnimmt.

Hier würde uns nun interessieren: Wie teilt sich dein Stromverbrauch auf? Und wo siehst du Einsparpotentiale?

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